Nie wieder Schimmelprobleme

Heizen Sie ordentlich ein und lüften Sie richtig – dann gibt´s auch keinen Schimmel.

In der Wüste schimmelt es nicht. Schimmel entsteht dort, wo es feucht ist. Besonders gern breitet er sich dort aus, wo sich feuchte Luft an kalten Oberflächen niederschlägt. Dabei muss sich nicht einmal Kondenswasser bilden. Es genügt, wenn die relative Luftfeuchtigkeit im Raum mehr als 65% beträgt und diese sich dann nahe einer kühlen Wand auf 80 % konzentriert.

Schimmelsporen befinden sich überall in der Luft und warten nur auf einen geeigneten Landeplatz. Schimmel finden Sie meist von innen an den kühleren Außenwänden und dort gerne in den kalten Ecken, Kanten und Fugen. Häufig sind es typischerweise die schlecht beheizten Räume wie Flure, Badezimmer und Schlafzimmer. Das kurze Lüften bringt hier einfach nicht genügend „Feuchtigkeitsentsorgung“, da die Grundtemperaturen zu niedrig sind, um mit warmer und daher aufnahmefähiger Luft für trockene Wandoberflächen zu sorgen. Was ist also zu tun?

Heizen Sie nicht zu sparsam!

Energiesparen ist gut, jedoch nicht wenn Sie sich damit einen Schaden am Haus und an der Gesundheit zuziehen. Eine Differenz von nur 4% Mauerfeuchte können den Dämmwert eines Objekts um über 50 % reduzieren, das bedeutet: Sie benötigen die doppelte Energie, um wieder auf eine angenehme Wohntemperatur und trockene Wände zu kommen. So sparen Sie keine Energie! Die schlechteste Idee ist es die Temperatur während der Abwesenheit oder über Nacht zu stark abfallen zu lassen und dann morgens wieder auf „Volldampf“ zu drehen.

Finden Sie Ihr Mittelmaß: Beginnen Sie mit den Räumen, die zur Schimmelbildung neigen. Entfernen Sie den Schimmel mit einem Spray und heizen die Räume ein paar Tage durchgängig, damit die Luft die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Im Schlafzimmer mögen Sie es nachts gerne kühler? Dann bitte nur nachts, denn tagsüber sollten Sie auch hier auf Wohntemperaturen kommen, wenn es zuvor bereits Schimmelprobleme gab. Probieren Sie in den betroffenen Räumen Zimmer für Zimmer aus, welches Ihre schimmelfreien Temperatur-Untergrenzen sind – aber erst einmal aufheizen, regelmäßig kurz lüften und mit einem Antischimmelspray für schimmelfreie Wände sorgen.

Lüften heißt Feuchtigkeit abtransportieren

Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als kalte Luft, daher muss die warme, feuchte Luft zum Abtransport des Wassers gegen kalte Luft getauscht werden. Diese füllt sich durch den Menschen, seinen Ausdünstungen und durch den Gebrauch von warmen Wasser in Küche und Bad mit einem hohen Grad an Luftfeuchtigkeit. In manchen Räumen sind es dann schnell über 85% rel. Luftfeuchtigkeit! Transportieren Sie dieses Wasser 2 Mal täglich durch kurzes, kräftiges Lüften nach draußen ab, bevor es an den kalten Innenwänden kondensiert. Natürlich verlieren Sie damit auch etwas Wärme. Deshalb lüften Sie nur stoßweise wenige Minuten bei voll geöffneten Fenstern. Lang genug um die Luft auszutauschen und kurz genug, damit Ihre Wände und Möbel nicht auskühlen. Überlegen Sie mal, wann haben Sie wirklich das letzte Mal Ihre Wohnräume komplett gelüftet?

Sie können die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen mit einem einfach Hydrometer messen.

Hier ein paar hilfreiche Anhaltspunkte:

 

 

 

 

 

 

TIPP: Handeln Sie richtig und verstehen Sie Heizen und Lüften als gezielte Feuchtigkeitsentsorgung.

Benutzen Sie die Wärme zum Austrocknen Ihrer Wände und nutzen Sie das Lüften zum Abtransport der Feuchtigkeit. Sparen Sie während der Nacht oder Ihrer Abwesenheit nicht zu viel Wärmeenergie ein, denn Sie benötigen tagsüber bzw. während Ihrer Anwesenheit wieder zu viel Energie, um auf eine angemessene Temperatur zu kommen.

Erst wenn diese Tipps nicht zum Erfolg führen, sollten Sie überprüfen ob andere Feuchtigkeitsquellen bei Ihnen zu feuchten Wänden führen. Z.B. eine poröse Außenfassade, defekte Mauerfugen, von unten aufsteigende Mauerfeuchtigkeit durch eine fehlende Mauersperrschicht oder auch nicht isolierte Wasserleitungen in den Wänden, die Kondenswasser bilden. In diesen Fällen ist es sinnvoll einen Handwerker zu Rate zu ziehen.

Sicherheitshinweis: Unsere Tipps helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung, ersetzen aber keine kwp-Fachberatung. Unser Wissen ist sehr viel größer und viele Maßnahmen hängen von ihren individuellen Gegebenheiten ab. Kommen Sie bitte persönlich vorbei, wir beraten Sie immer gerne von Angesicht zu Angesicht.

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